Kaum ist das Thema Social Media ein alter Hut, lungern schon wieder die alten Gestalten vor dem Verschiebebahnhof namens Medien rum. Wie in jeder amtlichen Redaktionssitzung streiten sich die Ressorts um Themen und ihre eigene Wichtigkeit. Content-Strategien nennt man dann die Rettung angesichts fehlender Kooperation im Elfenbeinturm der Schreiberlinge. Aber auch die Werbewelt hat so einen schwelenden Brandherd unter Kontrolle zu halten. Dort ist der Heilsbringer Content Marketing.
Gemeinsam ist beiden Schlagwörtern die Aufgabe, weniger am Anzeigekunden als am Leser, Hörer oder Zuschauer zu arbeiten. Nun sollte Content analog zu der Aufschrift auf vielen Nahrungsmittelpackungen eher eine Aufzählung der verschiedenen Inhaltsstoffe sein (Ingredients). Wie das Salz in die Chips kommt, ist dem Genießer egal. Es muss drinnen sein. Und so erfordern bestimmte Geschmäcker ein erfahrenes Augenmerk auf die Zutatenliste. Hier geht es weiter im Text… Strategie mit Gehalt, recently known as content – Ingredient Strategies
Ein junger Mensch betritt öffentlichen Raum. Die anderen schauen hin. Unsicherheit übermannt augenblicklich das ganze Wesen. Man nimmt das iPhone raus; nicht das Handy, das iPhone. Ein bißchen tippen, jemanden anrufen. Schon entspannt sich die Haltung. Einige steigern das eigene Wohlbefinden, indem sie darauf achten, dass alle Hingucker dieses digitale Geländer des Selbstwertgefühls ansehen können. 
