Wissen als Quelle des Lebens und der Gemeinschaft

Kommentare

  
  1. Hans sagt:

    Naja,ich bin teilweise damit einverstanden.Wissen hilft sehr im Leben,aber noch viele andere Sachen sind auch wichtig.Das Leben als ganzes läuft eigentlich während wir unsere Zukunftspläne bauen.Das ist das Leben.

    • Jörg Wittkewitz sagt:

      Mir ging es ja bei der Überschrift darum, beiden Texten einen Rahmen zu geben. Bis zum heutigen Tag scheint man sich ja darin zu gefallen, Denken und Berechnen sowie Gedächtnis und Speichern analog zu denken. Kevin Kelly hat ein paar schöne Beispiele von Tieren, die sich an ihre Umwelt anpassen und bezeichnet das als Intelligenz. Strategisches Denken kommt da gar nicht vor. Antizipatives Handeln als Teil der Intelligenz wird es auch in 50 Jahren noch nicht in der Künstlichen Intelligenz geben. Und auch der Text von Lyotard deutet darauf hin, dass die Damen und Herren Experten in den letzten 30 Jahren des Nachdenkens noch keinen entscheidenden Schritt hinsichtlich des gesellschaftlichen Einsatzes von digitalisiertem „Wissen“ gemacht haben. Daten sind eben kein Wissen, da sie eben keine korrelierten Relationen enthalten, die ein Speichern des Einzeldatums überflüssig machten. Insofern sind Datenbanken einfach nichts anderes als Aktenordner mit einer Registratur. Dieses Modell der Informationsverarbeitung hilft aber rein gar nichts in Bezug auf das Wissen als Quelle des Lebens und vernetzer Gemeinschaft… Insofern ist dein Hinweis richtig, Wissen kann parallel zum Leben stattfinden, muss aber nicht. Es ist auch nicht nachgewiesen, dass es in jedem Fall zur Existenzerhaltung mehr beiträgt als Probieren, Gewohnheiten oder gar Unterlassen von Handlung.

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