Was uns wirklich krank macht

Kommentare

  
  1. Chat Atkins sagt:

    Das mit dem ‚Köcheln‘ ist sicherlich richtig, nur geht das nach dem Witwe-Bolte-Prinzip: ‚Wofür sie besonders schwärmen, ist Altes ewig aufzuwärmen‘. Es ist also gerade kein frischer Diskurs, der dort vor sich hin köchelt, sondern ein betäubend duftender Eintopf aus gut abgehangenen Mantras oder käsig gewordenen Glaubenssätzen. Von Haute Cuisine verstehen insbesondere die Geisteswissenschaften heute nichts mehr, obwohl sich die C-IV-Meisterköche dort unentwegt untereinander Michelin-Sterne verleihen und auch ab und zu mal den Habermas als Gegenpapst zum erschröcklichen Voodootum eines chaotischen Zeitgeistes auf die Rampe rollen. Sie haben Begriffe, aber nichts begriffen …

  2. Wittkewitz sagt:

    Man könnte denken, dass die lustlos zu gespielten Bälle auf den vermeintlichen Gegner dazu dienen, ein Theater für Leser und Gesellschaft aufzuführen, um einen intellektuellen Diskurs auf kleiner Flamme zu köcheln, denn man immer wieder mit Versatzstücken aufkochen kann, wenn mal ein Thema in basale Strukturen oder gar die Existenzfrage abzugleiten droht…

  3. Chat Atkins sagt:

    Es gibt ein kathedergestütztes Monopol auf beamtete Informationsauswertung. Das allerdings ist extrem bedroht – anders ausgedrückt: Die Kiste mit den angegangenen Mandarinen riecht immer fauliger.

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