Kritik und Anregungen zum Digital Natives Manifest

Kommentare

  
  1. Kleine Kritik an Deinem Text: Verlinkst Du bitte noch die Quelle des Manifests? ;-)

    Ansonsten würde ich sagen: Wo das Manifest stellenweise (zu) simpel gestrickt ist, fällt Deine Kritik ins andere Extrem! Oder ist es ein Stilmittel der Kritik? Man kann sicher mit Popper, Bourdieu und Joseph Beuys argumentieren. Auch Marx, Schumpeter und Luhmann kann man da noch unterbringen – nur verstehen tut das dann kaum mehr jemand.

    Andererseits: Das Video mit Dan Pink ist natürlich eine perfekte Ergänzung und untermauert die Argumentation der Manifestanten an dieser Stelle sehr gut.

    • Jörg Wittkewitz sagt:

      Hatte ich vergessen den Link ist ganz oben. Danke.

      Also wenn jemand den Begriff „offene Gesellschaft“ benutzt und Popper dazu ein zweibändiges Werk verfasst hat, dann erwarte ich eine Rezeption – zumindest, dass man den Begriff mal in wikipedia eingibt. Dasselbe eben beim Tauschbegriff, denn es kann ja hier bei nicht einfach gemeint sein, Werke per P2P hin und her zu tauschen. Das wäre nicht nur platt oder simpel. Marx geht aus meiner Sicht nicht mehr, da die postmodernen Entwicklungen mittlerweile soweit sind, dass seine Theorie nicht mehr greift. Aber warum nicht, es geht ja darum, einer Bewegung eine Stimme zu verleihen, die Gehör erhalten will. Von einem Manifest erwarte ich eine Artikulation auf dem Boden der Gegenwart, das umfasst auch und vor allem Begrenzungen und Historie – dann klappts auch mit der Vision.

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